Minigolf: Saisonstart und Ostersachpreisturnier

Wie jedes Jahr versetzten fleißige Mitglieder des TSV Pfungstadt – Abteilung Bahnengolf die Miniaturgolfanlage in der Christian-Meid-Straße 11 bereits vor dem Saisonstart wieder in einen einwandfrei bespielbaren Zustand. Entsprechend vorbereitet können die hessischen Vereinsspieler auf der traditionsreichen Pfungstädter Bahnengolfanlage bereits am 23. und 24. März 2024 bei einem sogenannten „Ranglisten-Turnier“ den ersten großen Wettkampf des laufenden Jahres bestreiten.

Für das allgemeine Publikum ist die Anlage in der darauf folgenden Vor-Oster­woche dann ab Mittwoch, den 27. März, ab 17 Uhr geöffnet. Am Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag kann der Spielspaß bereits ab 14 Uhr beginnen. Ambitionierte Hobbyspieler können dann am Ostermontag zusammen mit den Profis am traditionellen „28. Pfungstädter Ostersachpreis-Turnier“ teilnehmen.

Die Möglichkeit, ein „echtes Turnier“ zu spielen, lohnt sich insbesondere für alle „noch nicht vereinsaktiven“ Bahnengolf-Interessierten, da je nach Platzierung in der von den Profis getrennten Wertung Osterhasen bis zu einem Gewicht von 2.000 Gramm gewonnen werden können. Aber kein Teilnehmer muss mit gesenktem Kopf nach Hause gehen! Jeder Turnier-Mitspieler wird mit einem Schokohasen belohnt werden! Für alle sonstigen Hobbyspieler ist der Platz dann nach dem Turnier, voraussichtlich ab 16 Uhr, wieder zugänglich.

In den folgenden Wochen gelten dann die regulären Öffnungszeiten (mittwochs und freitags ab 17 Uhr, an den Wochenenden und an Feiertagen ab 14 Uhr). Weitere Informationen zum Ostersachpreisturnier, zu Sonderöffnungszeiten sowie zur Nutzung des Grillplatzes und des Bierzeltes, beispielsweise für Klassenfeste und (Kinder-) Geburtstage, können auf der Homepage der Abteilung Bahnengolf abgerufen werden (<http://www.tsv-pfungstadt.eu/>).

Trampolin-Turnerinnen sichern sich den Tagessieg

Nach dem zweiten und dritten Wettkampftag in der ersten hessischen Trampolinlandesliga festigten die Trampolinturnerinnen des TSV Pfungstadt ihre Leistungen und sicherten sich den hart erkämpften dritten Platz in der Liga-Tabelle, geht aus einer Pressemitteilung des Verein hervor.

Vor gut zwei Wochen turnten die Pfungstädterinnen bereits gegen den TV Nieder-Beerbach und die dritte Mannschaft der Frankfurter Eintracht und konnten dort weitere wichtige Punkte einfahren.

Beim Heimtermin am vergangenen Wochenende traten der TSV Sachsenhausen und der TV Schaafheim beim TSV Pfungstadt an. In allen Durchgängen ging es, wie im Vorfeld bereits erwartet, nur um wenige Zehntel, in denen die TSV-Turnerinnen bis auf den letzten Durchgang gegen die Schaafheimer und das Team aus Sachsenhausen die
Nase vorn hatten.

In der Endwertung sicherte sich das Team aus Pfungstadt an diesem Tag mit 324,7 Punkten den Tagessieg und verbuchte mit 4:0-Liga-Punkten einen Vereinsrekord.

In der Pokalwertung haben sich mit Hosna, Emma, Stella und Aituajie gleich vier Sportlerinnen in der Liste der besten Turnerinnen vorgearbeitet. Obehi hatte mit etwas Nervosität zu kämpfen und musste ihre Übung vorzeitig beenden.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Victoria (77,2 Punkte), Alessia (78,1 Punkte), Aituajie (78,9 Punkte), Stella (72,2 Punkte), Emma (83,2 Punkte) und Hosna (83,5 Punkte).

Leichtathletikkinder

Bei den Kreismeisterschaften der U12 Leichtathletikkinder in Groß-Umstadt gab es mit über 200 Teilnehmer:innen ein Rekordmeldeergebnis. Vom TSV Pfungstadt nahmen Elias Akrouh, Evelin Wegle, Luisa Sophie Rettig, Malien Roland, Marija und Marta Markovic, Ronja Behrens, Sem Neufeld sowie Sude Gültekin teil. Dabei mussten sie einen 35- Metersprint, einen 35-Meter-Hürdenlauf, Fünfsprung und Medizinballstoßen absolvieren und belegten in der Teamwertung den 15. Rang. Aber nicht nur die Kinder machten große Sprünge. Auch das Maskotchen „Phungo“ flog zum Schluss vor Freude in die Luft.

Foto. Mehlhorn

U9 Judoka überzeugen beim Limes-Randoriturnier in Großkrotzenburg

Im Gegensatz zu den normalerweise bekannten Turnierregelungen, bei denen nach erreichen von einem Ippon (ganzer Punkt) der Kampf vorläufig beendet ist, wurde hier nach einem anderen Regelwerk und Modus gekämpft. Die Kämpferinnen und Kämpfer wurden gemixt in 6er Gruppen eingeteilt. Jungen konnten also auch gegen Mädchen kämpfen, was in diesem Alter noch nicht bedeutet, dass sich die Jungs immer durchsetzen werden. Es galt innerhalb einer Kampfzeit von 2 Minuten Bewertungspunkte in 4 Kriterien zu sammeln: Technik, Kampfstil, Vielfalt und Kampfgeist. In jeder Kategorie konnten jeweils 1 bis 6 Punkte vergeben werden. Am Ende werden alle Punkte addiert und je nach erreichter Gesamtpunktanzahl ergab sich eine Einstufung in Gold, Silber oder Bronze.

In der U9 gingen unsere beiden Athleten Jakob und Lilia an den Start. Zum Glück lagen ein paar Kilo zwischen den beiden, sodass ein direktes Aufeinandertreffen vermieden werden konnte und beide jeweils 5 Gegnerinnen und Gegner bekamen, die sie noch nicht kannten. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen aller Teilnehmenden ging es dann in die spannende Phase der Kämpfe über. Beide zeigten in ihren fünf Kämpfen großartiges Judo und konnten ihre Gegnerinnen und Gegner öfter werfen, als sie selbst geworfen wurden. Jakob zeigte zudem eine starke Technikvielfalt und konnte mit den Techniken sich auch oft durchsetzen und sauber die Gegner auf den Rücken werfen, wofür es normalerweise einen Ippon geben würde. Dies zeigte sich am Ende auch in den Bewertungen, wo Jakob hohe Punktzahlen erreichen konnte bei den Kategorien Technik und Vielfalt. Lilia, die noch ein paar Jahre jünger als Jakob ist, zeigte für ihr Alter ebenfalls, dass sie nicht nur mit einer Technik werfen kann. Als leichteste in ihrer Gruppe hatte sie aber häufig den Nachteil, dass die anderen etwas stärker waren und Lilia das gelegentlich etwas härter geworfen wurde. Hier zeigte Lilia aber, dass sie einen großartigen Kampfgeist und Willen hat. Auch wenn es beim Fallen hin und wieder ein kleines Wehwehchen gab, stand sie zügig wieder auf und kämpfte beherzt weiter. Dies zeigte sich schlussendlich auch in den Bewertungspunkten beim Kriterium Kampfgeist wieder, wo Lilia oft 5 Punkte erreichen konnte. Beide haben es am Ende geschafft genug Punkte zu ergattern, dass sie zur Feier des Tages jeweils mit einer Goldmedaille nach Hause gehen durften. Trainer Daniel ist stolz auf die gezeigten Kämpfe der beiden und dass beide sich nie versteckt haben, wenn die Gegner einmal etwas stärker waren.

In der U12 hatten wir leider kurzfristig krankheitsbedingt zwei Ausfälle zu verzeichnen gehabt, sodass dort nur unsere wettkampferprobte Kämpferin Sarah an den Start ging. Als Ziel gab Trainer Daniel vor, dass aufgrund des Wettkampfmodus, Sarah nicht wie gewohnt kämpfen solle, sondern vielmehr die dritte und vierte Wurftechnik im Repertoire unter Wettkampfbedingungen vermehrt ausprobieren solle. Eine Goldmedaille war nicht das oberste Ziel, sondern vielmehr die Steigerung der Technikvielfalt. Sarah setzte die vorgegebene Marschroute souverän um und konnte in allen Kämpfen ihre Gegner mit den vorgegebenen Wurftechniken werfen. Weil Sarah an dem Tag noch gut drauf war, erfolgte im Anschluss an die offiziellen Wettkämpfe noch ein Freundschaftskampf gegen einen starken Gegner aus einer der anderen Gruppen. Im Freundschaftskampf ging es vor allem darum den starken Nackengriff des Gegners zu kontrollieren oder frühzeitig zu verhindern. Dies gelang Sarah hier ebenso souverän. Am Ende reichten die erzielten Punkte auch bei Sarah für eine Goldmedaille aus. Dennoch gehen wir auch mit einigen Hausaufgaben für Sarah nach Hause, die gemacht werden müssen, um auf internationalen Turnieren die Technikvielfalt auch durchbringen zu können. Hier ist sich Trainer Daniel aber sicher, dass ihr dies sehr gut gelingen wird und blicken freudig auf die anstehenden Turniere in den nächsten Wochen und Monaten.

Leichtathletikkinder beim Wettkampf

Die U8 Leichtathletikkinder des TSV Pfungstadt nahmen am vergangenen Wochenende an den Kreis-Kinderligameisterschaften in Gräfenhausen teil. Bis vor zwölf Jahren war die Leichtathletik in dieser Altersklasse sehr einseitig. Es gab 50 Meter- und 1000 Meterläufe, Weitsprung und Ballwurf. Mehr nicht, einige werden das von den Bundesjugendspielen noch kennen. Wenn die Kinder dann älter wurden, machten sie die Erfahrung, dass man nicht nur weit, sondern auch hoch springen kann. Oder gar, dass mit Hilfe eines Fieberglasstabes Höhen bis über 6 Meter überquert werden. Beim Werfen gibt es nicht nur gerade Würfe wie beim Ball- und Speerwurf. Beim Diskuswurf wird aus der Drehung geworfen, die Kugel wird gestoßen oder beim Hammerwurf wird das Gewicht an einem Drahtseil aus der Drehung geschleudert.

Auf all diese Disziplinen waren die Kinder nur ungenügend vorbereitet. Im Jahr 2013 reformierte der Deutsche Leichtathletik Verband deshalb sein Kinderprogramm. Mittlerweile gibt es einen Disziplinpool von über 30 kindgerechten Wettkampfarten, die über das Jahr verteilt an verschiedenen Veranstaltungen angeboten werden. Die Kinder werfen aus der Drehung Gummiringe als Vorbereitung für den Diskuswurf, mit dem Stab wird in die Weitsprunggrube gesprungen, mit Läufen über Bananenkisten werden sie auf den Hürdenlauf vorbereitet. Selbstverständlich gibt es die klassischen Disziplinen Sprint, Ballwurf und Weitsprung in spielerischer Form immer noch. Insgesamt ist die Kinderleichtathletik sehr vielseitig und anspruchsvoll geworden.

Das Bild zeigt das TSV Team der U8 mit Alexander Strauch, Alina Nickel, Azra Lina Filiz, Ida Schmitt, Julian Roß, Mali Plit, Merle Reiß, Mia Michell Wilcke, Victoria Singh und Trainerin Verena Huxhorn bei der Einbeinhüpfstaffel. Dabei müssen die Kinder 10 mal mit rechts und 10 mal mit links in die Reifen hickeln. Diese Vorbereitungsdisziplin für den Dreisprung ist als Staffel über drei Minuten organisiert und für jeden richtigen Sprung gibt es einen Punkt.

Für etliche Kinder des Pfungstädter Teams war es der erste Wettkampf. Ein Erlebnis, an das sie sicherlich noch lange zurück denken werden. Neben der Einbeinhüfpstaffel, waren sie im Medizinballstoßen, 35 Metersprint und über eine Hindernisstaffel gefordert. Am Ende belegten sie den neunten Rang.

Foto: Mehlhorn

Erfolge der Leichtathleten

Stolz präsentierten sich TSV-Leichtathlet Timo Göhler und seine beiden Schützlinge Marlen Liebe und Ronja Kehr auf der Sportlerehrung des Leichtathletik Kreises Darmstadt-Dieburg in Traisa. Marlen Liebe wurde als beste Athletin der Altersklasse W15 geehrt. Im letzten Jahr glänzte sie mit einer 100 Meterzeit von 12,76 Sekunden. Aber auch mit guten Leistungen im Hürdenlauf, Hoch- und Weitsprungsprung sowie im Mehrkampf bewies sie ihre Vielseitigkeit.

Ronja Kehr kam bei der W14 auf den zweiten Platz. Ihre Paradedisziplin war im vergangenen Jahr mit 2:29,21 Minuten der 800 Meterlauf. Auch sie zeigte mit ansprechenden Leistungen über 300 Meter, im Hürdenlauf und im Mehrkampf das sie in verschiedene Richtungen gute Entwicklungsmöglichkeiten hat.

Foto: Liebe

Miron Gots vom TSV Pfungstadt holte sich bei den Kreis-Hallenmeisterschaften der U14 und U16 in Darmstadt mit übersprungenen 1,48 Meter den Kreistitel der M15. Im Weitsprung wurde er mit 4,91 Meter Vierter.  Bei der M14 kam Max Kuban mit 8,75 Sekunden im 60-Meterlauf auf Rang drei, im Weitsprung wurde er mit 3,83 Metern Fünfter.

In der Altersklasse M13 holte sich Rohan Knittel (Foto) im 60 Meterlauf in 9,26 Sekunden den Vizetitel. Im Weitsprung (3,96 Meter) wurde er Fünfter, im 60-Meter-Hürdenlauf (13,13 Sekunden) kam er auf Platz acht. Jannes Huxhorn sprintete bei der M12 9,44 Sekunden über 60 Meter und sprang 3,24 Meter weit.

Bei den Mädchen W15 holte sich Ronja Kehr mit 8,70 Sekunden im 60 Meterlauf den Vizetitel, im Weitsprung wurde sie mit 4,66 Meter Vierte. Anika Friedrich sprintete in dieser Altersklasse 9,29 Sekunden und sprang 3,75 Meter weit. Charlotte Rau brauchte 9,84 Sekunden im Sprint und landete bei 3,64 Meter.

Mit 4,36 Meter kam Emma Seidler in der W14 auf Platz drei und mit 11,27 Sekunden wurde sie Sechste des Hürdenlaufs. Im Sprint wurde sie bei 9,01 Sekunden gestoppt.

Greta Buchholz lief bei der W12 die 60 Meter in 9,83 Sekunden und sprang 3,11 Meter weit. Emilia Lammok sprintete 10,32 Sekunden, sprang 3,83 Meter weit um im Kugelstoßen schaffte sie 4,15 Meter. Klara Markovic lief 10,63 Sekunden im 60 Meterlauf und ihre Kugel landete bei 3,66 Meter.

Foto: Mehlhorn